Mehr Flexibilität für LED-Driver


LED-Driver tragen einen wesentlichen Teil zur Leistung von LED-Beleuchtungen bei. Sie müssen ausreichend flexibel sein, um sich an unterschiedliche Bedingungen anpassen zu können. Der ready2mains Programmer von Tridonic zeigt, wie neue Technologien dabei helfen.
 

Das Herz jeder LED-Leuchte ist ein LED-Driver und der wichtigste Parameter des LED-Drivers ist der Ausgangsstrom. In einem LED-Schaltkreis wird im Grunde die Netzspannung in eine Konstantspannung umgewandelt und der LED-Driver wandelt diese anschließend in einen Konstantstrom um. Die Betriebstemperatur – und damit die Lebensdauer der Leuchte – wird durch diesen Strom bestimmt.

Intelligente Bauelemente mit separaten Kommunikationsschnittstellen, wie DALI und DSI, sind in der Lage, den Ausgangsstrom mit einem hohen Grad an Flexibilität einzustellen. Weniger komplexen Bauelementen ohne eine solche Schnittstelle fehlt diese Flexibilität. Der Grund dafür liegt darin, dass sich die Verarbeitung von Widerständen oder das Einstellen von DIP-Schaltern in teilweise oder vollständig automatisierten Produktionslinien schwierig gestaltet.

Deshalb musste der Strom bei diesen Bauelementen noch bis vor kurzem immer manuell konfiguriert werden. Heute gibt es dank neuer Technologie Driver mit manuell einstellbarem Strom (auch Fixed-Output-Driver genannt), die sich automatisch konfigurieren lassen. Dies bietet maximale Flexibilität für eine zunehmende Anzahl von Projekten, bei denen LED-Beleuchtungen eingesetzt werden.

Im Zentrum dieser Technologie steht eine Programmiereinheit, die die digitale Aussteuerung der Konfigurationsdaten über das Netzkabel ermöglicht. Dadurch kann sie einfach als digitale Kommunikationsschnittstelle zwischen das Netzkabel und den Driver geschaltet und schnell, einfach und flexibel automatisch konfiguriert werden.

Ein Element dieser Flexibilität ist die Möglichkeit, die Parameter entweder direkt auf dem Programmer oder über entsprechende Konfigurationssoftware auszuwählen. In letzterem Fall können mit der Konfigurationssoftware weitere Parameter festgelegt werden, z. B. eine Lichtkonstanzfunktion, sofern der Driver diese Funktion unterstützt. Am wichtigsten aber ist, dass eine erfolgreiche Programmierung sowohl an der Leuchte als auch an der Konfigurationssoftware erkennbar ist.

Es ist gegebenenfalls trotzdem möglich, den Strom manuell mithilfe von Widerständen einzustellen.