Dimmen über die Netzleitung


Von der neuen Technologie profitieren Elektroinstallateure ebenso wie Anwender, die mehr Komfort in der Beleuchtung wünschen: Eine konventionelle, nicht dimmbare Beleuchtung lässt sich jetzt einfach und kostengünstig durch topaktuelles, dimmbares LED-Licht ersetzen.
 

Die zugehörigen Betriebsgeräte müssen mit der ready2mains-Funktion ausgerüstet sein, wie die LED-Driver der Serien EXCITE und PREMIUM. Als Interface zwischen der Bedieneinheit und den Leuchten dient das ready2mains Gateway, welches die Dimmbefehle digital auf die Netzleitung überträgt und damit eine zuverlässige und robuste Datenübertragung sicherstellt. Zusätzliche Datenleitungen, wie bei DALI-/DSI- Systemen, sind nicht erforderlich.

Als Bedieneinheit kommen handelsübliche Taster infrage, aber auch Sensoren, zum Beispiel zur Präsenz- und Tageslichterfassung, können nun ganz einfach integriert werden. Außerdem ist über die one4all-Schnittstelle am Gateway auch die Einbindung in ein DALI-Netzwerk möglich. Die Schnittstelle ergänzt den Funktionsumfang außerdem um DSI, switchDIM und um die corridorFUNCTION.

Eine Bedieneinheit reicht aus, um alle angeschlossenen Leuchten in einem Raum zu steuern beziehungsweise zu dimmen. Bei Bedarf können auch mehrere Bedieneinheiten oder Gateways parallel eingesetzt werden. Die Gesamtanschlussleistung eines Gateways im Einbaugehäuse liegt bei 400 VA, so dass insgesamt bis zu 15 LED-Leuchten mit ready2mains-Funktion angeschlossen werden können. Dabei beträgt die maximale Leitungslänge 250 m.